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Progesterontest-Kleingerät für netto 548,– €
Warum ein großes, teures Gerät kaufen, wenn ein kleines bereits ausgereift ist, genauer misst und deshalb mehr bringt?
Das Progesterontestgerät Hormonost®-Microlab wird seit Saisonbeginn 2011/2012 auch unter dem geschützten Markennamen ProFertilityBox® angeboten. ProFertilityBox vereint viele Vorteile, so dass die obige Frage nach dem Sinn eines großen Gerätes durchaus berechtigt erscheint. Hintergrundinformation zum Verständnis:
Die ProFertilityBox® kann den vollständigen Konzentrationsbereich von Progesteron feststellen, wie er biologisch in der Milch vorkommt, von ca. 1–30 ng/ml. Eine möglichst genaue Messung von Progesteron in der Milch bis zur Nullgrenze hinunter ist kein rekordsüchtiger Selbstzweck, sondern absolute Notwendigkeit, um die Brunst einschließlich Stillbrunst und vor allem den richtigen Besamungstag zu finden. Das spielt sich unterhalb der Meßlatte von 5 ng/ml ab.
Große Progesterontest-Maschinen, z.B. für ca. 4.000 bis 5.000 €, sind anscheinend zu grob dafür und besitzen nicht die notwendige Messempfindlichkeit. Ihre untere Grenze liegt bei ca. 5–7 ng/ml. Im meßtechnisch sensiblen untersten Konzentrationsbereich können sie keine Aussagen mehr machen. Für die wichtige Entscheidung „besamen oder noch nicht besamen oder noch lange nicht besamen“ reicht deren Meßempfindlichkeit nicht aus, hier muss man – entsprechend der Werbung für ein 4.000- bis 5.000-Euro-Gerät – tatsächlich vollkommen blind besamen, was bekanntlich ohne Gerät schneller und billiger geht. (Googeln mit „Progesterontest Bauernfänger“.)
Solche Progesterontest-Geräte sind überflüssig, wenn sie in den engeren Brunstbereich nicht vorstoßen und diesen nicht besser, d.h. quantitativ, ausmessen können. Denn alles andere kann auch ein zuverlässiger halbquantitativer Progesteron-Schnelltest, wie Hormonost® Milch, wo man die Beurteilung des Ergebnisses mit bloßem Auge vornimmt.
Die Gerätekosten, also die Einstiegskosten ohne Verbrauchsmaterial belaufen sich hier auf 12,50 €. (Auch bei den großen Progesterontest-Geräten hat man laufende Kosten für Verbrauchsmaterial.) Und Hormonost® Milch ist wahrscheinlich zuverlässiger, da es sich um ein ausgereiftes Verfahren (mit 19-jähriger Erfolgsgeschichte!) handelt, was man von den technisch aufwendigeren, automatischen Maschinen immer noch nicht behaupten kann, obwohl sie schon etliche Jahre – seit der EuroTier 1996 – verkauft werden.
Wohl wegen mangelnder Aussagekraft der Meßwerte (fehlende Zuverlässigkeit, besonders bei eProCheck®) sowie fehlender Meßempfindlichkeit (besonders bei Multilyser S20 und Healthylab PG 20) werden diese Progesterontestmaschinen als halb-quantitative Tests bezeichnet. Sie wurden als Ersatzlösung für den halb-quantitativen Test Hormonost® Milch mit visueller Beurteilung entwickelt. Dessen hochprofessionelle, in die Biochemie dieses Verfahrens eingebaute Biotechnologie ist für Nachahmer schwer nachzubauen. Deshalb ist bei den Testmaschinen ein größerer Aufwand an mechanischer Technik erforderlich. Fortschritt sieht anders aus, denn genauer werden die Ergebnisse deswegen nicht, jedenfalls solange nicht, als man sich um die einfache Erkenntnis herummogelt, dass bei einem chemisch-biochemischen Analyseverfahren zuallererst die Chemie stimmen muss. Bei dem Schnelltest Hormonost® Milch ist das seit 1992 der Fall.
Deshalb kann man sich auch darauf verlassen, daß Hormonost®-Microlab Farmertest eine echte Weiterentwicklung und mehr als nur die Ersatzlösung für Hormonost® Milch (visuell) ist. Er besitzt die notwendige Meßempfindlichkeit, auch vor Ort auf dem Bauernhof ein Brunsttal im zyklischen Progesteronprofil zu vermessen und den richtigen Besamungstag auf ±1 Tag genau zu finden. Das bringt bedeutend mehr als halb-quantitative große Progesterontestmaschinen. Weitere Vorteile siehe Übersicht:
Vorteile der ProFertilityBox® – dem preiswerten Progesterontest-Gerät für den Kuhstall
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